
Sukkot 2026: Unsere Laubhütte für Nürnberg







Vom 9. bis 12. Oktober lädt der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Nürnberg–Hadera gemeinsam mit zahlreichen Partnern zum traditionellen Laubhüttenfest in die Pfannenschmiedsgasse ein. Mitten in der Nürnberger Altstadt, neben dem ehemaligen Kaufhofgebäude, entsteht erneut eine Sukka, die an die jüdische Tradition des Sukkot erinnert und als offener Ort für Begegnung, Austausch und Kultur dient. „Auch wenn uns die Weltlage und die Stimmung im Land betrüben, lassen wir uns nicht davon abhalten, dieses Fest der Hoffnung und Gastfreundschaft zu feiern“, betont der Verein. „Gerade jetzt wollen wir die Verbindung zwischen Nürnberg und unserer Partnerstadt Hadera lebendig halten und den Menschen hier ein Fenster zu Israel öffnen – durch Bilder, Erzählungen, Musik und persönliche Begegnungen.“ Die Berufliche Schule 11 übernimmt wie in den Vorjahren den Aufbau der Laubhütte. Die Wahl des Standorts ist bewusst: Er liegt in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kaufhauses Tietz. Dessen Gründer Leonhard Tietz war jüdisch und wurde 1933 zur Flucht gezwungen – ein historischer Bezug, der auch heute daran erinnert, wie wichtig Dialog und Verständigung sind. Vier Tage Kultur und Begegnung Am Donnerstag errichtet die Berufliche Schule 11 die Laubhütte und übergibt sie feierlich mit einem Richtspruch an den Verein. Am Freitag schmücken die Kinder der Grundschule Paniersplatz die Sukka. Um 15 Uhr eröffnet Kurator Hermann Waltz die Fotoausstellung „Dream.Fracture.“ der israelischen Künstlerin Batia Hollin – eine eindrucksvolle künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Hoffnung nach dem 7. Oktober. Der Samstag steht ganz im Zeichen des Dialogs: Vormittags lädt der Verein zu offenen Gesprächen ein. Ab 18:30 Uhr folgt der feierliche Empfang mit Grußworten der Oberbürgermeister von Nürnberg und Hadera. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Chor der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Im Anschluss an eine Einführung in die Ausstellung „Dream.Fracture.“ sind alle Gäste eingeladen, gemeinsam mit Kantor Yonathan Amrani den Ausgang des Schabbat zu feiern. Am Sonntag klingt das Fest mit einem bunten Programm aus: 12:00 Uhr: Klezmer-Klänge mit Leonid Khenkine & Friends 14:00 Uhr: Israelische Volkstänze mit Anton Pasternak und dem Tanzstudio Paso 16:00 Uhr: Vortrag von Rabbiner Steven Langnas zum Laubhüttenfest Einladung an die Presse Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Nürnberg–Hadera lädt Sie herzlich ein, das Laubhüttenfest zu begleiten und diese besondere Verbindung zwischen Nürnberg und Hadera zu feiern. „Unsere Laubhütte ist ein Ort der Begegnung. Wir möchten zeigen, dass Tradition, Geschichte und gegenseitiger Respekt keine Gegensätze sind, sondern Brücken bauen – gerade in schwierigen Zeiten“, so die Vorsitzende Diana Liberova.

Der Städtepartnerschaftsverein Nürnberg-Hadera setzt auch in diesem Jahr die schöne Tradition fort, eine Laubhütte (Sukka) an einem historisch relevanten Ort in Nürnberg zu errichten. Diesmal jedoch haben wir eine besondere Premiere zu feiern: Zum ersten Mal steht auf dem Hauptmarkt eine Sukka, die vollständig vom Verein selbst gestaltet und gebaut wurde.
Ein besonderes Projekt mit langer Vorbereitung
Die Realisierung dieses Projekts wäre ohne die wertvolle Unterstützung der Stadt Nürnberg und das Engagement der Schüler und Lehrer der Berufsschule 11 (B11) nicht möglich gewesen. Fast ein Jahr lang haben sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Traditionen des Laubhüttenfestes (Sukkot) auseinandergesetzt und den Aufbau der Sukka geplant und umgesetzt. Dank dieser sorgfältigen Vorbereitung wurde die Sukka nicht nur entworfen, sondern auch eigenhändig erstellt.
Am heutigen 17. Oktober 2024 wurde die Laubhütte feierlich auf dem Hauptmarkt aufgestellt und pünktlich um 12 Uhr mit einem traditionellen Richtspruch eingeweiht – ein emotionaler Moment für alle Beteiligten.
Ein Ort der Begegnung und des Austauschs
Die Sukka bleibt bis einschließlich Sonntag auf dem Hauptmarkt stehen und lädt alle Besucher zum Verweilen ein. Wie jedes Jahr freuen sich die Mitglieder und Freunde des Vereins auf interessante Gespräche und Begegnungen vor Ort.
Programm für die nächsten Tage:
Freitag, 18. Oktober
10:00 – 12:00: Schmücken der Sukka
12:00 – 17:00: Offene Tür
Ab 18:30: Kabbalat Schabbat mit Yonatan Amrani und Gal Dornay
Samstag, 19. Oktober
10:00 – 14:00: Offene Tür
14:00 – 17:00: Aktion „7 Fragen zum 7. Oktober“
Ab 17:00: Klezmer-Musik von „Leonid Khenkine and Friends“
19:00 – 20:00: Offene Tür
Sonntag, 20. Oktober
10:00 – 14:00: Offene Tür
14:00 – 15:00: Vortrag von Rabbiner Steven Langnas
Ab 18:00 – 21:00: Großer Empfang mit geladenen Gästen, Tänzern und Musik
Der Verein lädt alle herzlich ein, die Sukka zu besuchen, die besondere Atmosphäre zu genießen und an den vielfältigen Programmpunkten teilzunehmen. Wir danken allen Mitwirkenden für ihr Engagement und freuen uns auf zahlreiche Besucher.
vom 01. bis 05. Oktober lädt der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Nürnberg–Hadera wieder gemeinsam mit zahlreichen Partnern zum traditionellen Laubhüttenfest – 2026 an den Hallplatz- ein. Mitten in der Nürnberger Altstadt, neben dem ehemaligen CityPoint, errichten Schülerinnen und Schüler der B11 erneut eine Sukka, die an die jüdische Tradition des Sukkot, des Laubhüttenfestes, erinnert und als offener Ort für Begegnung, Austausch und Kultur dient.
„Auch wenn die Lage vor Ort kompliziert bleibt und uns betrübt, lassen wir uns nicht abhalten, dieses Fest der Hoffnung und Gastfreundschaft zu feiern“, betont der Verein. „Wir wollen auch in dunklen Zeiten die Verbindung zwischen Nürnberg und unserer Partnerstadt Hadera lebendig halten und den Menschen ein Fenster zu Israel öffnen – durch Bilder, Erzählungen, Musik und persönliche Begegnungen.“
Die Wahl des Standorts ist bewusst: Er liegt in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kaufhauses Tietz. Dessen Gründer Leonhard Tietz war jüdisch und wurde 1933 zur Flucht gezwungen – ein historischer Bezug, der auch heute daran erinnert, wie wichtig Dialog und Verständigung sind.Vier Tage Kultur und Begegnung
Am Donnerstag errichtet die Berufliche Schule 11 die Laubhütte und übergibt sie feierlich mit einem Richtspruch an den Verein.
Am Freitag schmücken die Kinder der Grundschule Paniersplatz die Sukka.
Der Samstag steht ganz im Zeichen des Dialogs: Vormittags lädt der Verein zu offenen Gesprächen ein. Ab 18:30 Uhr folgt der feierliche Empfang mit Grußworten von Nürnbergs zweitem Bürgermeister Andreas Kriegelstein und einer Botschaft aus Hadera. Der Abend wird musikalisch begleitet.
Am Sonntag klingt das Fest mit einem bunten Programm aus.
Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Nürnberg–Hadera lädt alle herzlich ein, das Laubhüttenfest zu begleiten und die besondere Verbindung zwischen Nürnberg und Hadera zu feiern. „Unsere Laubhütte ist ein Ort der Begegnung. Wir möchten zeigen, dass Tradition, Geschichte und gegenseitiger Respekt keine Gegensätze sind, sondern Brücken bauen – gerade in schwierigen Zeiten“, so die Vorsitzende Diana Liberova.

Nürnberg, 7. Oktober — Im Namen unseres Vereins verurteile ich die entsetzlichen Verbrechen, die am 7. Oktober 2023 von Hamas verübt wurden, aufs Schärfste. Die dokumentierten Taten — darunter gezielte Tötungen von Zivilpersonen, die Verschleppung von Menschen sowie weitere Handlungen, die als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft wurden — erfüllen uns mit tiefster Bestürzung.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern, bei den Verwundeten und bei den Familien der Verschleppten. Wir stehen in Solidarität mit allen, die unter diesem Terror leiden, und fordern die unverzügliche Freilassung aller Geiseln. Der durch die Hamas ausgelöste Krieg wurde zu einer Tragödie für die Zivilbevölkerung beider Seiten.
Als Verein zur Völkerverständigung, der die Partnerschaft zwischen Nürnberg und Hadera fördert, appellieren wir an die internationale Gemeinschaft und an alle verantwortlichen Akteure: Setzen Sie sich für Deeskalation und Schutz der Zivilbevölkerung und eine dauerhafte Lösung des Konflikts ein..
Wir hoffen inständig, dass sich die Lage bald beruhigt und alle Geiseln sicher nach Hause zurückkehren. Unser Verein wird weiterhin Brücken zwischen Menschen und Städten bauen, die Erinnerung an das Leid wachhalten und sich für Versöhnung, Menschlichkeit und Verständigung einsetzen.
Mit ernster Sorge und der Hoffnung auf baldige Rückkehr der Verschleppten,
Der Vorstand
Die Sicherheit des Staates Israel ist uns Verpflichtung und deutsche Staatsräson. Wir sind unseren Partnern und Freunden in Israel nicht nur historisch, sondern auch in einer demokratischen Wertegemeinschaft verbunden.
Die massiven und brutalen Angriffe der Hamas sind abscheuliche Verbrechen an unschuldigen Frauen, Männern und Kindern in Israel. Wir trauern mit den Opfern und ihren Familien. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden dem ganzen israelischen Volk und dem Staat Israel. Dieser Terror ist durch nichts zu rechtfertigen und muss sofort gestoppt werden. Israel hat ein völkerrechtlich verbrieftes Recht auf Selbstverteidigung.
Wir als Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft sind geeint in unserer Solidarität mit dem israelischen Volk und dem Staat Israel. Wir rufen zu Spenden für die Opfer auf!
