Laubhütte 2026

Laubhütte 2026

vom 01. bis 05. Oktober lädt der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Nürnberg–Hadera wieder gemeinsam mit zahlreichen Partnern zum traditionellen Laubhüttenfest – 2026 an den Hallplatz- ein. Mitten in der Nürnberger Altstadt, neben dem ehemaligen CityPoint, errichten Schülerinnen und Schüler der B11 erneut eine Sukka, die an die jüdische Tradition des Sukkot, des Laubhüttenfestes, erinnert und als offener Ort für Begegnung, Austausch und Kultur dient.

„Auch wenn die Lage vor Ort kompliziert bleibt und uns betrübt, lassen wir uns nicht abhalten, dieses Fest der Hoffnung und Gastfreundschaft zu feiern“, betont der Verein. „Wir wollen auch in dunklen Zeiten die Verbindung zwischen Nürnberg und unserer Partnerstadt Hadera lebendig halten und den Menschen ein Fenster zu Israel öffnen – durch Bilder, Erzählungen, Musik und persönliche Begegnungen.“

Die Wahl des Standorts ist bewusst: Er liegt in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kaufhauses Tietz. Dessen Gründer Leonhard Tietz war jüdisch und wurde 1933 zur Flucht gezwungen – ein historischer Bezug, der auch heute daran erinnert, wie wichtig Dialog und Verständigung sind.Vier Tage Kultur und Begegnung

Am Donnerstag errichtet die Berufliche Schule 11 die Laubhütte und übergibt sie feierlich mit einem Richtspruch an den Verein.

Am Freitag schmücken die Kinder der Grundschule Paniersplatz die Sukka.

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Dialogs: Vormittags lädt der Verein zu offenen Gesprächen ein. Ab 18:30 Uhr folgt der feierliche Empfang mit Grußworten von Nürnbergs zweitem Bürgermeister Andreas Kriegelstein und einer Botschaft aus Hadera. Der Abend wird musikalisch begleitet.

Am Sonntag klingt das Fest mit einem bunten Programm aus.

Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Nürnberg–Hadera lädt alle herzlich ein, das Laubhüttenfest zu begleiten und die besondere Verbindung zwischen Nürnberg und Hadera zu feiern. „Unsere Laubhütte ist ein Ort der Begegnung. Wir möchten zeigen, dass Tradition, Geschichte und gegenseitiger Respekt keine Gegensätze sind, sondern Brücken bauen – gerade in schwierigen Zeiten“, so die Vorsitzende Diana Liberova.

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